Gemeinschaftsschule Münzesheim

Objektplanung Freianlagen
Kraichtal, seit 2016 

Auftraggeber: Stadt Kraichtal (über Asböck Architekten)  |  Leistungsphasen: 1–8  


Die Gemeinschaftsschule Münzesheim liegt in Kraichtal im Landkreis Karlsruhe. Das Gelände ist stark bewegt und weist einen Höhenunterschied von Südwesten nach Nordosten von über 8m auf. Es ist eine Abstufung über 4 Ebenen geplant. Bestandsbäume werden erhalten und z.T. mit Sitzmauern eingefasst.

Die Freiflächen der Gemeinschaftsschule werden so gestaltet, dass sie vielfältigen Nutzungsanforderungen, wie Kommunikation, Spiel und Erholung oder auch dem Unterricht im Freien gerecht werden.

Der neu gestaltete und erweiterte Pausenhof nördlich des Gebäudes bildet zusammen mit der Mensa das „Herz“ des neuen Campus. Die große befestigte, barrierefreie Fläche ist frei bespielbar und gut einsehbar. Es sind Teile überdacht, um auch eine Nutzung bei Schlechtwetter zu ermöglichen. An den Rändern werden Spielbereiche für unterschiedliche Altersgruppen und Aktivitätszonen sowie Sitzgelegenheiten angeboten.

Eine großzügige, bespielbare Freitreppe ermöglicht es den Bolzplatz sowie Teile des Hangs in den Pausenbetrieb einzubeziehen. Außerhalb der Schulzeiten kann die Treppe auch als Theatron genutzt werden. Am Vorplatz an der Freitreppe entsteht ein großzügiger und übersichtlicher Wartebereich. Der Gartenbereich südlich des Neubaus wird als Obsthain neu gestaltet.

Kirchliches Zentrum Preysingstraße

Objektplanung Freianlagen, München seit 2017

Auftraggeber: Erzdiözese München und Freising  |  Leistungsphasen: 1–9  

Das eingefriedete Areal des Kirchlichen Zentrums der Erzdiözese München und Freising blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück: Schloss, Klosteranlage, Bildungsstandort. Heute ist das Gelände geprägt von einem heterogenen Gebäudebestand und dem Nebeneinander von Alt und Neu. Spuren der Geschichte prägen auch die Freianlagen, so der hervorragende Baumbestand oder die Streuobstwiesen und Gärten als Reminiszenzen der ehemals klösterlichen Nutzung.

Die Außenanlagen bieten passend zum pädagogischen Konzept der Ganztagsschule ein vielfältiges Nutzungsangebot und hohe Aufenthaltsqualität. Der Pausenhof ist überwiegend befestigt, barrierefrei und dadurch frei bespielbar und gut einsehbar. Der Haupteingang und Teile der Mensa-Terrasse sind überdacht, um eine Nutzung bei Schlechtwetter zu ermöglichen. Ein großes zentral platziertes Raumnetz bietet vielfältige Spielmöglichkeiten. Der als Biotop geschützte alte Ahornbaum im Pausenhofbereich wird erhalten und durch eine Sitzmauer eingefasst.

Weitere Spielbereiche sind natürlich gestaltet mit Findlingen, Baumstämmen, Kies- und Sandfläche. Ein Aussichts- und Spielturm mit Blick auf die Obstwiese lädt zur Naturbeobachtung ein. Die Obstbaumwiese ist Ruhezone und Rückzugsort und zurückhaltend mit einer hohen Schaukel und einem Spielbaum als Sitzmöglichkeit ausgestattet. 

Das Eingangsniveau der Schule liegt aufgrund der Unterbauung mit einer Tiefgarage gegenüber dem Bestandsgelände der Obstwiese ca. 40-50 cm höher. Dadurch entsteht an der südlich dem Gebäude vorgelagerten Terrasse eine Sitzkante, die Platz für mindestens 30 Schüler bietet und als Freiluftklasse genutzt werden kann.

Grundschule Riem

Objektplanung Freianlagen
München 2007-2013

Auftraggeber: MRG | Leistungsphasen: 1–9 |  Planungsgebiet: 0,75 ha

– Deutscher Architekturpreis 2011 – Anerkennung zus. mit Fink+Jocher Architekten
– Architekturpreis Beton 2011 – Anerkennung zus. mit Fink+Jocher Architekten

Die Grundschule in der Messestadt Riem entstand – zunächst als Provisorium – an einer Stelle, die ursprünglich als Biergarten vorgesehen war. Die Freianlagen der Grundschule sind nach Süden zum Landschaftspark Riem hin orientiert. Die Struktur der ehemaligen Lande- bahn führt aus dem Park bis in den Schulhof und setzt sich in der Dachbegrünung fort. Der lange und schmale Schulhof mit den beiden Pausenhöfen ist Spiel-, Bewegungs- und Ruheraum. Er ist in das Gelände des Riemer Parks eingesenkt. Eine niedrige Umfassungsmauer bietet Sitzgelegenheiten.
Im Südwesten des Gebäudes der Grundschule ist für die Öffentlichkeit eine Grünwerkstatt mit eigenem Zugang und Freibereich eingerichtet. Sie unterstützt und berät Bürger und Bauherren bei Themen rund um Grün und Gärten und ist so eine wichtiger Anlaufpunkt im neuen Quartier.